“Trauermarsch” in Magdeburg

Die Szenerie war gespenstisch: Rund 1200 Neonazis, die meisten in schwarz gekleidet, marschierten am 15. Januar schweigend durch Magdeburg. Aus dem Lautsprecherwagen ertönte klassische Musik statt Parolen. Trotz der kompletten Absperrung der gesamten Strecke mit Polizeigittern und Polizeieinheiten, gelang es mehrmals kleineren Gruppen von GegendemonstrantInnen auf die Route zu gelangen und den Marsch zu blockieren. Dieser verzögerte sich um mehrere Stunden, ersthaft behindert wurde er aber dadurch nicht. In Höhe der Universität flogen vereinzelt Steine und Rauchbomben in den Marsch der Neonazis. Laut den Medienberichten sollen rund 10.000 Menschen gegen den Aufmarsch protestiert haben, die meisten jedoch abseits der Naziroute, bei der sogenannten “Meile der Demokratie” in der Magdeburger Innenstadt.

Aus der Region war die “Aktionsgruppe Gifhorn” mit einem Transparent vertreten. Dahinter liefen rund 25 Neonazis aus dem Landkreis Gifhorn und Wolfsburg und Einzelne aus Braunschweig und dem Landkreis Peine. Mit in der Gruppe war auch der Wolfsburger NPD-Vorsitzende Lars Sander.

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