Medienberichte zum Fall Raninger [Update 24.11.12]

Nach Veröffentlichung unserer Recherchen über den Wolfenbütteler Neonazi Oliver-Gerd Raninger berichteten nun auch die und die über den Fall. Auch Endstation Rechts erwähnt im Artikel “Lernfähige Neonazis: Neues Netzwerk soll HNG-Verbot unterlaufen”. Die taz schreibt in ihrer Ausgabe vom 14.11.2012:

“Der der Bundeswehr hat ein neues Naziproblem. Es heißt Oliver-Gerd R. Der 42-jährige Rechtsextremist aus Wolfenbüttel ist beim Braunschweiger Reservisten Kreisverband aktiv – und wirbt auf Facebook für die Unterstützung des ehemaligen NPD-Mitglieds und mutmaßlichen Unterstützers der -Terrorzelle, .”

Die Braunschweiger Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe unter dem Titel: “‘Wir Reservisten dulden keine Rechtsextremen” -Reservistenverband Braunschweig distanziert sich von Mitglied aus Wolfenbüttel’. Der Beschuldigte, so die Zeitung “war gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen”:

“Ins Rollen kam der Fall durch einen Bericht des Internet-Blogs ‘Recherche 38’. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk, das nach eigenen Angaben über die rechte Szene zwischen Harz und Heide informiert. Ein Mitarbeiter sagte gestern: ‘Wir wollen im Hintergrund bleiben, weil wir im Fadenkreuz der Neonazis stehen.’ Zum Fall des Wolfenbüttelers erklärte er, dass dieser auf Facebook-Seiten eindeutige Fotos und Kommentare veröffentlicht habe, die gestern aber teilweise gelöscht gewesen seien (…) Fakt ist: Der Wolfenbütteler ist Mitglied des Reservistenverbands Braunschweig – das bestätigt Christopher Kröckel, Vorsitzender der Kreisgruppe mit rund 700 Mitgliedern (…) Laut Kröckel hat der Reservistenverband vor wenigen Tagen von ‘Recherche 38’ Informationen über den Mann bekommen (…) ‘Ich kenne den Mann nicht und kann daher nichts zu den Anschuldigungen sagen’, erklärt Christopher Kröckel. ‘Wir gehen aber davon aus, dass er tatsächlich rechtsextrem eingestellt ist. Wir haben den Fall sofort unserer Bundesgeschäftsstelle in Bonn gemeldet. Der Mann erhält schriftlich die Aufforderung, sich zu den Vorwürfen zu äußern, und ihm wird nahegelegt, auszutreten’, sagt Kröckel. ‘Wenn er das nicht macht, wird beim Landesschiedsgericht Niedersachsen ein Ausschlussverfahren eingeleitet.’ Kröckel zufolge geht jede Anmeldung für eine Mitgliedschaft im Reservistenverband an das Kreiswehrersatzamt. Dort werde geprüft, ob Vorstrafen vorliegen – der Wolfenbütteler sei offensichtlich noch nicht strafrechtlich aufgefallen (…) ‘Der Reservistenverband kann rechtsradikales Gedankengut genauso wenig dulden wie die Bundeswehr’, betont er. ‘Damit gehen wir sehr konsequent um – solche Menschen haben bei uns nichts zu suchen. NPD-Mitglieder sind grundsätzlich ausgeschlossen.'” (Braunschweiger Zeitung vom 16.11.2012)

Weitere Infos gibt es auch hier: http://www.recherche38.info/2012/11/16/oliver-gerd-raninger-besondere-fahigkeiten-schiesen/

 

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