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Stadionverbot für NPD Chef – Staatsschutz in Ermittlungen gegen Randalierer eingeschaltet

Für eine bunte Kurve ohne Nazis!

Nachdem neben recherche38 auch die taz in ihrem Artikel “Neonazis in Braunschweig – Rechte Hooligans feiern Aufstieg” über den erneuten Besuch des NPD-Chefs Holger Apfel  im Eintracht-Stadion berichtete, hat der Verein nun endlich Konsequenzen gezogen und ihm ein Haus- und Stadionverbot erteilt. Eintracht-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt dazu:

Wir distanzieren uns erneut – wie schon seit langer Zeit – von jedwedem rechten Gedankengut. Eintracht Braunschweig ist fest entschlossen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um jede Äußerung von rechtem Gedankengut im Zusammenhang mit Eintracht Braunschweig zu unterbinden. Wir werden daher auch gegenüber Herrn Apfel alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel nutzen und mit sofortiger Wirkung ein Stadion- und Hausverbot aussprechen, um ihn so dauerhaft aus dem Stadion fernzuhalten. Die Angelegenheit wurde bereits unseren Rechtsanwälten übergeben

Wie die Braunschweiger Zeitung berichtet, hat sich nun auch der polizeiliche Staatsschutz in die Ermittlungen gegen die Randalierer, die am Sonntag in der Innenstadt Polizisten angriffen, eingeschaltet: “Der Staatsschutz wird untersuchen, ob politische Extremisten an den Krawallen Pfingstsonntag beteilt waren“, so die Zeitung.

P.S: Natürlich ist Braunschweig in die 1. Liga aufgestiegen und nicht in die 2. Liga, wie wir versehentlich im Artikel Apfel klaut Rasen – Eintrachtfans randalieren” geschrieben haben. Danke an alle , die uns auf den doch etwass peinlichen Fehler hingewiesen haben!

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