BZ: “Röhrender Rock mit provokanten Texten”

Rock im Kennel IIDie Braunschweiger Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 7.7.2013 unter dem Titel “Röhrender Rock mit provokanten Texten” über das “ II” das am Samstag stattfand:

“Beim Festival Rock im Kennel reizten Bands und ein Teil der Besucher mit eindeutig zweideutigen Aussagen … Zu dem Festival gibt es im Internet einen offenen Brief des sogenannten Grauzonen Info Service Braunschweig an den Verein, der das Kennel-Bad betreibt. Darin werden Kontakte des Veranstalters zu einer ‘rechten Hooligan-Gruppe’ beschrieben. Außerdem wird darauf aufmerksam gemacht, dass bei Rock im Kennel Bands spielen, die ‘ein rechtsorientiertes bis offen extrem rechtes Publikum anziehen’, wie der Blog ‘Recherche38’ zusammenfasste … Fans dieser Deutsch-Punkrock- und Oi-Musikszene, das wurde nach einem Artikel über Rock im Kennel 2012 klar, fühlen sich durch Einordnungen wie in dem offenen Brief beschrieben, in eine politische Ecke geworfen, der sie sich nicht zugehörig fühlen … Die Songs der meisten Bands beinhalten durchaus radikale Textpassagen, die neutrale Zuhörer erschaudern lassen. Bandnamen klingen oft martialisch – etwa Berserker oder Harzrebellen. Beides kommt bei vielen nicht gut an. Was allerdings bei kulturellen Strömungen, speziell bei Jugend- und Undergroundkultur, oft so ist. Ausgrenzung wird gefühlt und gezeigt – und manchmal gelebt … Durch Aufdrucke erkennbare Thor-Steiner-Kleidung war diesmal bei den Besuchern nicht zu sehen, dafür freilich bei einigen fragwürdige Tattoos oder auf T-Shirts gedruckte, bewusst zweideutige Song-Zitate. So wurde mit tendenziell rechtsorientiertem Gedankengut bewusst gespielt.

Den ganzen Artikel gibt es hier.

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