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“Volksbund” wußte von Teilnahme der Neonazis – Stadt bestreitet freundliche Begrüßung

Neonazis am VolkstrauertagUnter der Überschrift „Es geht immer um alle Opferberichtet Ingeborg Obi-Preuß auf dem Blog unser38.de über die Teilnahme der Partei »Die Rechte Braunschweiger Land« an der Gedenkveranstaltung zum „“ auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof. Demnach war den Vertretern des » deutsche Kriegsgräberfürsorge« (VDK) offensichtlich bewußt, dass es sich bei der Gruppe um Neonazis gehandelt hat. So erklärte Walter-Johannes Herrmann, Vorsitzender des Bezirksverbandes Braunschweig des VDK, dass er von der Teilnahme der Rechten erfuhr, als er auf dem Friedhof eintraf: „Aus Respekt vor den Trauernden und den Toten haben wir auf den Versuch verzichtet, die unliebsamen Besucher wegzuschicken“ erklärte er gegenüber der Presse. Die Stadt Braunschweig machte in einer Stellungnahme deutlich, dass es sich bei der Veranstaltung nicht um eine offizielle Gedenkveranstaltung der Stadt gehandelt habe, sondern diese vom VDK durchgeführt worden wäre. Der hatte offensichtlich die anwesenden VertreterInnen der Stadt nicht über die Teilnahme der Neonazis informiert. Die Behauptung, die Neonazis seien „… von hochrangigen Vertretern der Stadt … freundlich und respektvoll begrüßt …“ worden, weist die Stadt zurück. Die Stadt habe erst „nach der Veranstaltung auf Nachfrage vom Volksbund erfahren, dass auch Vertreter der Partei ‚Die Rechte‘ ein Gesteck niedergelegt haben“. Nun wolle die Stadt im „Gespräch mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ Möglichkeiten suchen, dass künftig „insbesondere extreme politische Gruppierungen keine Gelegenheit erhalten, die Veranstaltung für ihre Zwecke zu nutzen.“

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