Geburtstagsparty mit Hakenkreuz und Live-Musik

Am 16.6.2012 in der Nähe von Magdeburg
Spielt gerne vor Fahnen mit Hakenkreuz: Rene Schulze, hier bei einem Auftritt 2012 in der Nähe von Magdeburg. Foto: Archivbild

Am Wochenende trat Rene Schulze (»Last Riot«/»Open Violence«) alias »Schulzeskin« bei einer im Landkreis Wolfenbüttel auf. Der Rechtsrockmusiker spielte bereits 2012 bei einem in einem braunschweiger Kleingartenverein für die »Aktionsgruppe 38«.
Eingeladen zur Geburtstagsparty am Samstagabend hatte der glatzköpfige Anhänger der Partei »Die Rechte« aus Klein Elbe. Der Partyraum im Dachgeschoß  eines Privathauses war geschmückt mit Postern diverser Rechtsrockbands, an den Wänden hingen Hakenkreuzfahnen, darunter auch eine der »Leibstandarte Adolf Hitler«. Unter den Gästen waren u.a. Neonazis aus dem Spektrum des »« und der Partei »Die Rechte«, sowie Bandmitglieder der selbsternannten „Skandalband“-Band »Freigänger«, die vor einiger Zeit ihre Auflösung erklärt hatte. Der Bassist der Band war zuletzt in die Schlagzeilen der Lokalpresse geraten, weil er im Internet in einem Songtext dazu aufgerufen hatte das Antifacafé in Braunschweig anzuzünden.

Der Partyraum im Dachgeschoß  eines Privathauses war geschmückt mit Postern diverser Rechtsrockbands, an den Wänden hingen Hakenkreuzfahnen, darunter auch eine der »Leibstandarte Adolf Hitler«. Es war nicht die erste Neonazi-Party dieser Art, die in diesen Räumen stattfand. Im April letzten Jahr wurde hier beispielsweise eine „Hitlergeburtstagsfeier“ veranstaltet, ebenfalls verbunden mit dem Auftritt eines rechten Liedermachers. Der Gastgeber der Party, Martin Schüttpelz, trat zuletzt beim „Trauermarsch“ am 18. Januar 2014 in Magdeburg öffentlich in Erscheinung. Hier marschierte er zusammen mit einem Grüppchen Neonazis aus der Region hinter dem Transparent der Partei »«.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.