Streit und Gezänk: Landesparteitag der NPD Niedersachsen

Rene Grahn
und seine Freundin beim NPD-. Foto: recherche-nord.com

Am 30.3.2014 fand in Groß Berßen der Landesparteitag der derzeit stark gebeutelten NPD Niedersachsen statt. Schon auf der vor Beginn des Parteitages stattfindenden Vorstandssitzung soll es zu lautstarkem Streit gekommen sein, wie auf linksunten.indymedia.de berichtet wird: “Mehr als einmal mussten einzelne Mitglieder des Landesvorstandes zur Mäßigung aufgerufen werden“, heißt es dort. Minimale Wahlergebnisse, Mitgliederschwund, desolate Strukturen, teilweise brachliegende Unterbezirke und interne Querelen und Intrigen haben die Stimmung in der NPD Niedersachsen auf einen Tiefstand sinken lassen. Zuletzt erklärte Patrick Kallweit, bis dahin Ratsherr der NPD im Goslarer Kreistag, dass er künftig in Niedersachsen für Ämter und Aufgaben nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Der gesamter Kreisverband Goslar der NPD, einer der wenigen Kreisverbände der auf lokaler Ebene jahrelang durchaus arbeitsfähige Strukturen und eine Verfestigung aufweisen konnte, folgte dem NPD-Nachwuchspolitiker und stellte die Arbeit ein. Auch die engen Kontakte der Wolfsburger NPD um den jungen Vorsitzenden Rene Grahn zur Konkurenzpartei “Die Rechte” dürfte bei einigen NPD-Mitgliedern für Unmut sorgen. Aus Wolfsburg waren neben Grahn auch die beiden Mitglieder des Landesvorstandes und beim Landesparteitag zugegen.

 

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