Foto: recherche nord

80 statt 500: Wenig Beteiligung an Neonazi-Kundgebung gegen „Linke Gewalt“ in Hannover

500 waren angemeldet – an die 80 Teilnehmer wurden es nur:  Die vom Vorsitzenden des Kreisverbandes „Braunschweiger Land“ der Partei »Die Rechte«, , angemeldete Kundgebung „Gegen linke Gewalt“ am Samstag in war nicht gerade ein Erfolg. Die Neonazis und ein paar rechte durften sich lediglich in einem kleinen Bereich hinter Polizeigittern, am Rande einer Baustelle mitten in einem weiträumig abgesperrten Park versammeln. Außer den zahlreich anwesenden Journalisten und der Polizei gab es keinerlei Publikum. Dafür wetterten die Redner, Michael Berner, und gegen „Systempresse“ und „Rotmordbanden“ und bekundeten nur wenig verhohlen ihre Sympathien mit dem NS-Regime. Einige hundert Meter entfernt gab es eine Protestkundgebung, an der sich an die 140 Menschen beteiligten.

Obwohl die Kundgebung, die Michael Berner ausdrücklich als „Privatperson“ angemeldet hatte, sich an das »«-Spektrum richtete, waren fast nur bekannte Neonazi-Aktivisten gekommen – nur ein paar wenige „Hooligans“ hatten den Weg zur Kundgebung gefunden. Dabei gehörte auch , einer der Köpfe der »HogeSa-Nord« aus der Region Braunschweig, der bereits in die Organisation der Kundgebung von rund 3.000 »HogeSa«-Anhängern am 15.11.2014 in Hannover mit eingebunden war, auch zu den Mitorganisatoren der Kundgebung „Gegen linke Gewalt“.

Auffallend gering war auch die Beteiligung von Neonazis aus der Region zwischen Harz und Heide. So waren Michael und fast die einzigen Neonazis aus Braunschweig. Gerüchten zur Folge sollen die Anhänger der »JN Braunschweig« der Kundgebung ganz bewußt ferngeblieben sein. Hintergrund soll demnach ein schwelender Streit sein, in dessen Folge sich ein Teil der bisherigen Anhänger von »« von der Partei abgewendet und sich dafür den »Jungen Nationaldemokraten« zugewendet hat.

Fotos von der Kundgebung gibt es u.a. hier:

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