Hitlergrüße und NS-Parolen: Innenansichten eines konspirativen Rechtsrock-Konzert

An einem unbekannten Ort, irgendwo in Braunschweig oder Umgebung fand vermutlich Ende 2013 ein Neonazikonzert statt. Eingeladen zu dem , das unter dem Motto „German British Friendship, Hail 28 Vol. 3“ stattgefunden haben soll, war nur ein ausgewählter Kreis von ein paar Dutzend Anhängern des in Deutschland verbotenen Rechtsrocknetzwerk »«. Aufgetreten sind dort die britischen »«-Bands »Blackout«, »Section 88« und »Gentlemen Thugs«. Offensichtlich blieb das Konzert auch den Behörden verborgen. Laut dem Niedersächsischen Innemnminister sei im Zeitraum vom 01.07.2013 bis 30.06.2014 den Behörden nur ein extrem rechtes Konzert bekannt geworden, welches im Juli 2013 im Landkreis Celle stattgefunden hatte.

Nun sind Videomitschnitte des „German British Friendship“-Konzertes  aufgetaucht, die zeigen, dass bei solchen Konzerten auch verbotene Lieder mit NS-Parolen gespielt und fast ununterbrochen Hitlergrüße gezeigt werden.

Organisiert wurde das Konzert vermutlich von »Honour & Pride Niedersachsen«. Aus dem Spektrum dieser regionalen Nachfolgeorganisation von »Blood & Honour« waren unter anderem Marc-André Alsleben, und unter den Konzertbesuchern. Zu erkennen sind in den Videos auch heutige Funktionsträger der Partei »Die Rechte«, wie z.B. oder , die beide zum Vorstand der Kreisverbandes Hildesheim der Partei gehören, sowie der Braunschweiger JN-Aktivist .

Das Video belegt erneut die enge Einbindung eines großen Teils des Neonazi-Spektrum der Region in die Netzwerke von »Honour & Pride« und »Blood & Honour«.

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